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    Der Knife Art Geschenke Guide – Messer verschenken!

    Nicht mehr lange, dann ist es wieder Weihnachten. Damit beginnt auch die kulinarische Hochzeit des Jahres – Glühwein, Plätzchen, Weihnachtsbraten und viele andere Leckereien landen auf den Tischen. Gleichzeitig startet nun auch die Suche nach den richtigen Geschenken, die oft gar nicht so einfach ist.

    Damit Du dieses Weihnachten etwas verschenken kannst, das nicht in einer Ecke verstaubt, sondern dem oder der Beschenkten für lange Zeit Freude bereitet, habe ich diesen Guide verfasst. In den folgenden Absätzen findest Du Geschenkideen für (Hobby)-Köche und Liebhaber der japanischen Kultur in jeder Preisklasse. Ich stelle Dir verschiedene Produkte vor, die ich dieses Jahr selbst verschenken werde oder in den vergangenen Jahren schon bekommen habe: Das sind hauptsächlich Messer, aber auch Schürzen, Schneidebretter und vieles Mehr. Außerdem räumen wir mit den Mythen rund um das Verschenken von Messern auf!

    Die besten Messer zum Verschenken

    Das Messer ist wohl das am häufigsten verwendete Werkzeug in der Küche! Deswegen sollte es wohlüberlegt sein, für welches Du Dich entscheidest, wenn Du eines verschenken möchtest. Zunächst solltest Du dazu die passende Form herausfinden. Dazu empfehle ich Dir den Abschnitt “Was ist die richtige Klingenform” in unseren FAQ. Dort werden die gängigsten Formen erklärt, die in einer Küche unbedingt nötig sind. Wirf also einfach mal einen Blick auf die Messer, die der/die Beschenkte hat. Die Chance ist sehr hoch, dass Du mit einem ähnlich geformten Messer einen Treffer landest. 

    Falls Du Dir nicht sicher bist, frage im Zweifel lieber nach. Unsere Erfahrung zeigt, dass Frauen meist kleinere und praktische Messer (z.B. Pettys) bevorzugen, Männer hingegen größere und auffällige Messer (z.B. mit Damast-Stahl) vorziehen.

    Übrigens: Keine Sorge, falls Du Dir unsicher bist! Auch, wenn das Rückgaberecht nach zwei Wochen erlischt, tauschen wir sämtliche im November und Dezember gekauften Produkte bei Nichtgefallen bis zum 31.12. gegen gleichwertige Produkte aus unserem Sortiment um – schreibe uns dazu einfach eine E-Mail. Wenn Du es einfacher haben möchtest und/oder Dir nur ein begrenztes Budget zur Verfügung steht, empfehle ich Dir unseren Gutschein. So kann sich der oder die Beschenkte einfach selbst das passende Messer aussuchen.

    Wenn Du die Auswahl für eine Messerform getroffen hast, gilt es, die passende Messerserie zu finden. Hier gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, die ich Dir im Folgenden vorstellen werde:

    Die Budget-Varianten: Fujiwara, Güde und Knife Art Basic

    In dieser Kategorie kann ich drei Hersteller ganz besonders empfehlen. Der günstigste von ihnen ist die Manufaktur Fujiwara Kanefusa aus Japan. Deren Messer sind bereits für unter 100 € zu haben. Diese Messer haben eine für Japan typisch dünne Klinge, allerdings einen europäischen ergonomischen Griff. Sie sind also die perfekte Wahl für all jene, die ein Messer verschenken möchten, das scharf, schlicht und funktional ist. Wir bieten die Fujiwara Messer in zwei verschiedenen Versionen an. Die FKM Serie besteht aus rostfreiem Edelstahl. Außerdem gibt es mit der FKH Serie eine Option aus rostendem Carbonstahl, das minimal härter und schnitthaltiger ist. Letzteres ist eher etwas für traditionsbewusste Menschen, die gerne Zeit zum Pflegen ihrer Messer aufwenden möchten.

     

    Fujiwara Messer sind aufgrund der dünnen Klinge zwar sehr scharf, aber auch etwas empfindlicher. Das genaue Gegenteil dazu sind die Messer von Güde aus Solingen. Sie sind sehr robust und damit ideal für all jene geeignet, die ihre Messer allen Strapazen aussetzen wollen – Knochen, lange ungewaschen liegen bleiben oder ein Ausflug zum Grill können diesen Messern nichts anhaben. Als Erfinder des Wellenschliffs ist Güde übrigens besonders bekannt für seine Brotmesser. Güde Messer bewegen sich zwischen 79 € und 185 €. Damit gehen sie preislich schon ins Mittelfeld über. Ihr Geld sind sie jedoch auf jeden Fall wert, denn Güde ist eine der letzten deutschen Manufakturen, die noch auf Handarbeit in der Produktion setzen.


    Die letzte Empfehlung ist eher für diejenigen, gedacht, die auf etwas rustikalere Messer mit einem sehr hohen Anteil an Handarbeit stehen. Die Knife Art Basic Serie habe ich selbst entwickelt. Hergestellt wird sie von einem kleinen Handwerker-Kollektiv in Indonesien aus Federstahl. Das bedeutet, diese Klingen können rosten. Mit etwas Pflege gehört die Knife Art Basic Serie jedoch zu den besten Messern ihrer Preisklasse: Zwischen 99 € und 139€ bekommst Du hier Messer, die in puncto Verarbeitung jedes deutsche und japanische Messer um Längen übertreffen und gleichzeitig super scharf ausgeschliffen sind. Wenn Du zu Weihnachten also ein Messer mit Seele verschenken möchtest, das top Performance und günstigen Preis vereint, bist Du hier richtig.

     

    Preiswerte handgefertigte japanischen Messer: Tsunehisa und Ohishi

    Nun steigen wir tief in mein Fachgebiet ein: handgefertigte Messer aus Japan. Hier möchte ich Dir zwei Serien empfehlen, die sich in einem ähnlichen Preisbereich bewegen: zwischen 149 € und 229 €. 

    Den Anfang macht die Marke Tsunehisa. Hierbei handelt es sich um Messer, die in Tosa produziert werden – einer der Messer-Hochburgen Japans. Diese Messer sind recht schlicht: Sie haben einen Griff aus Eichenholz und eine perfekt verarbeitete, glatt polierte Klinge (Migaki-Finish). Damit sind sie sehr zeitlos und ideal zum Verschenken geeignet. Dazu kommt, dass sie sehr pflegeleicht sind. Die Klinge ist zwar schon dünn und sehr scharf, jedoch nicht so dünn, dass übermäßig große Vorsicht beim Gebrauch nötig wäre. Der Stahl dieser Messer heißt Ginsan #3 – dabei handelt es sich um einen traditionellen japanischen Messerstahl, der jedoch rostfrei ist. Tsunehisa Messer sind deshalb ideal zum Verschenken an Anfänger geeignet.


    Wer ein etwas aufregenderes Messer verschenken möchte, findet in der gleichen Preisklasse mit den Ohishi Tsuchime Messern die richtige Option. Diese Klingen bestehen aus SLD Stahl – einem recht harten und recht pflegeleichten semi-rostfreien Messerstahl. Der Griff besteht aus wunderschön gemasertem Rosenholz und hat eine D-Form, ist also nur für Rechtshänder geeignet. Die Besonderheit des Messers ist die geschmiedete Klinge mit Tsuchime Finish. Das bedeutet, es ist die Struktur von Hammerschlägen zu sehen, die für tolle Reflexionen sorgt und gleichzeitig das Festkleben von Schnittgut an der Klinge verhindert. Diese Serie ist mein persönlicher Favorit – ich habe mich mit einem Gyuto davon zum letzten Weihnachten selbst beschenkt und bin noch immer absolut begeistert von dem Messer. Auch diese Serie ist übrigens vergleichsweise dick und damit recht robust für ein japanisches Messer.

     

    Das regionale Handwerk bewahren: Edit Japan

    Dem oder der Beschenkten liegt das Handwerk und die Tradition besonders am Herzen? Dann sieh Dir doch mal die Messer von Edit Japan an. Organisiert von Sakamoto San arbeiten an der Indigo Bocho Serie mehrere Handwerker aus ganz Japan mit. Die Klingen stammen von Yamawaki Hamono, die ganz speziellen Griffe werden vom Kollektiv Mai Kobo mit Indigo gefärbt, was ihnen einen unverwechselbaren blauen Farbverlauf verleiht. Mit einem Preis von 229 € bis 279 € bewegen sich diese Messer im mittleren Preisbereich.

     

    High-End-Optionen: Yu Kurosaki und Yoshimi Kato

    Nun erreichen wir einen Preisbereich von 300 € aufwärts. Für dieses Geld bekommst Du Messer von den bekanntesten Schmieden Japans, wie zum Beispiel Yu Kurosaki oder Yoshimi Kato. Die Schmiede aus Echizen verwenden super harte Messerstähle (z.B. SG2) und fertigen daraus Messer, die meist besonders dünn ausgeschliffen sind. So sind sie zwar etwas filigraner als andere Klingen, erreichen dafür aber ein unvergleichbares Schärfe-Gefühl. Gleichzeitig verstehen die beiden Schmiede es, ihre Klingen mit spektakulären Finishs zu versehen. Von Damast über Tsuchime Finish bis hin zu schwarzer Schmiedehaut gibt es im Portfolio der beiden Meister alles. Diese Messer sind das ideale Geschenk für Köche mit höchsten Ansprüchen an Schärfe.

     

    Die schönsten Messer mit Damast-Stahl: Yoshimi Kato und Yoshihiro Yauji

    Um Damast-Stähle rankt sich inzwischen ein echter Mythos! Durch den gefalteten Stahl entstehen faszinierende Muster auf der Klinge. Insbesondere all jene, die viel Wert auf Optik legen, werden sich deshalb über ein Damast-Messer als Geschenk freuen. Der Damast-Experte aus Japan ist wieder Yoshimi Kato, der für seinen sehr kontrastreichen Damast-Stahl und die dünn ausgeschliffenen Klingen bekannt ist. Wer es etwas dezenter und robuster mag, wird bei den Messern von Yoshimi Yauji fündig. Dieser Schmied stammt ebenfalls aus Echizen und ist noch nicht sehr bekannt. Seine Messer überzeugen mit traditionellen Fertigungsmethoden und überragender Verarbeitung.

     

    Bringt Messer verschenken Unglück? Das Problem und die Lösung!

    Es gibt diverse Mythen, nach denen das Verschenken von Messern in vielen Kulturen Unglück brachte. Eine Theorie geht auf die Wikinger zurück, bei denen jemand, der Messer oder Äxte geschenkt bekam, als arm galt – sonst hätte er sich sein Werkzeug ja selbst leisten können.

    Aus dem asiatischen Raum kommt die Annahme, dass ein Messer (oder auch eine Schere) das “Band der Freundschaft” durchtrennt. Bis heute werden in diesen Regionen deshalb keine Schneidewerkzeuge verschenkt.

    Zum Glück gibt es einen sehr einfachen Trick, diesen Aberglauben zu umgehen. Anstatt das Messer zu verschenken, verschenkst Du einfach eine Münze. Der oder die Beschenkte kann Dir anschließend symbolisch das Messer damit abkaufen. Somit war das Messer technisch gesehen kein Geschenk und das Gesicht bzw. die Freundschaft ist gewahrt.

    Eine deutlich einfachere Möglichkeit ist, einen Gutschein zu verschenken. Damit beugst Du nicht nur dem Unglück vor, sondern kommst auch nicht in die schwierige Lage, ein passendes Messer aussuchen zu müssen.

    Weitere Geschenke für (Hobby)-Köche

    Natürlich musst Du nicht unbedingt ein teures Kochmesser verschenken. Es gibt auch eine ganze Reihe an preiswerteren Alternativen, die in einer Küche ebenso benötigt werden. Eine kleine Auswahl davon stelle ich Dir im folgenden vor.

    Schleifsteine verschenken

    Im beschenkten Haushalt gibt es schon genügend Messer? Sind sie denn auch alle scharf? Falls nicht, ist vielleicht ein Schleifstein das richtige Geschenk. Zwar braucht es etwas Übung, um ein Messer richtig auf dem Stein zu schleifen, ist das aber einmal gemeistert, hat die Arbeit etwas sehr Meditatives und mit scharfen Messern zu kochen macht einfach mehr Spaß!

    Ich persönlich nutze seit vielen Jahren die Schleifsteine von Suehiro. Deshalb empfehle ich auch für nahezu jeden Einsatzzweck den Cerax Combi-Stein. Er robust genug, um selbst harte Stähle zu schleifen. Dank seiner zwei Seiten hat der Stein genau die beiden richtigen Körnungen, um stumpfe Messer wieder rasiermesserscharf zu machen. Mit 69 € gehört er dabei zu den günstigsten seiner Art und trifft damit das ideale Verhältnis zwischen Preis und Leistung.

    Auch, wenn der Cerax Stein harte Stähle schleifen kann, ist er dabei nicht ganz so bissig und wird sich bei zu harten Messern recht schnell abnutzen. Für diesen Zweck ist die Debado Serie besser geeignet, die jedoch auch preislich einen Sprung nach oben macht (je nach Körnung 99 € – 139 €).

    Schneidebretter als Geschenk

    Auch Schneidebretter sind tolle Geschenke – wie ein Messer kommen sie im besten Fall täglich zum Einsatz und halten bei guter Pflege viele Jahre lang. Wenn der oder die Beschenkte viel Wert auf Optik legt, ist wohl ein Brett aus Stirnholz die beste Option. Diese Bretter sind dank ihres Aufbaus besonders klingenschonend und legen gleichzeitig die wunderschöne Maserung des Holzes offen.


    Holzbretter haben jedoch das Problem, dass sie Feuchtigkeit aufsaugen. Wer also häufig Fleisch und ähnliches zubereitet, wird mit einem Holzbrett nicht glücklich werden. Für diesen Fall empfehle ich die hygienischen Hasegawa Schneidebretter. Sie sehen zwar auf den ersten Blick recht unscheinbar aus, bieten aber eine ganze Menge. Dank Holzkern sind sie besonders leicht. Die feine Struktur auf der Oberfläche verhindert das Verrutschen von Schnittgut und der Kunststoff ist besonders weich und klingenfreundlich. Außerdem sind Hasegawa Bretter verzugsfrei und spülmaschinenfest. Die kleineren Bretter sind bereits ab 99 € zu haben, bei Bedarf geht es aber auch deutlich größer – wir haben Bretter bis zu 90 cm Seitenlänge im Angebot. Hasegawa Bretter haben weltweit einen hervorragenden Ruf und sind insbesondere bei Sushi-Köchen sehr beliebt.

    Für den kleinen Geldbeutel: Pflegemittel und Zubehör

    Wer nicht unbedingt mehr als 100 € für ein Geschenk ausgeben möchte, kann Messerliebhaber und jene, die gerne Kochen, vielleicht mit dem passenden Zubehör glücklich machen. Ich selbst werde dieses Jahr zum Beispiel einige Maekake Schürzen verschenken. Gefertigt werden sie von Anything – einer Firma, die über 100 Jahre alte Maschinen nutzt und so ein Stück Kulturgut erhält. Für 69 € sind diese Schürzen mit tollen japanischen Motiven zu bekommen. Schau Dir einfach mal die Produktseite an, um mehr über die Schürzen und die Firma dahinter zu erfahren. Übrigens: Diese Mt. Fuji Schürze ist auch das ideale Geschenk für James Bond Fans – im Film “Keine Zeit zu sterben” wird sie getragen von Q!

    Auch der Bereich der Messerpflege bietet Potenzial für günstigere Geschenke. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Pflegeöl für rostende Messer oder einem Klingenschutz aus Leder?


    Ebenfalls recht preiswert ist die Makisu Matte aus Kunststoff, die ich als Geschenk für Sushi-Fans empfehle. Diese Matte zum Einrollen von Sushi hat zwei wesentliche Vorteile gegenüber den Makisu Matten aus Bambus, die sonst im Handel erhältlich sind: Sie ist robuster und deutlich einfacher zu reinigen. Für 39 € ist auch dieses Werkzeug etwas, das viele Jahre zum Einsatz kommen kann.

    Unser Versprechen zu Weihnachten

    Damit Deine Pakete rechtzeitig ankommen, bestelle bitte frühzeitig! DHL verspricht, dass Pakete, die bis zum 20.12. bestellt werden, rechtzeitig zu Heiligabend zugestellt werden. Erfahrungsgemäß kann die Post dieses Versprechen aber nicht immer halten. Bestelle also bitte so früh wie möglich, damit Dein Paket pünktlich ankommt.

    Unsere Priorität ist es, dass all unsere Kunden glücklich sind – auch diejenigen, die ein Messer als Geschenk erhalten haben. Gefällt dem oder der Beschenkten Deine Wahl also nicht, gilt selbstverständlich das normale 14-tägige Rückgaberecht. Darüber hinaus bieten wir auch einen Service für all jene Produkte, die im November oder Dezember gekauft wurden, deren Rückgaberecht aber bereits abgelaufen ist. Sofern sie im neuwertigen Zustand sind, tauschen wir sie gerne gegen gleichwertige Produkte aus unserem Sortiment oder einen Gutschein um. Gib uns dazu einfach bis Ende des Jahres Bescheid, am besten so früh wie möglich!

    Ich hoffe, Du konntest in dieser Auswahl das passende Geschenk oder zumindest etwas Inspiration finden. Falls Du noch weitere Fragen hast, wirf doch mal einen Blick in unsere FAQ oder schreibe mir eine E-Mail/WhatsApp für eine persönliche Beratung.

    Viele Grüße und frohe Weihnachten!

    Lukas
    Inhaber von Knife Art

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    Lukas
    Inhaber von Knife Art 🔪